Das Leben
versucht stets
die Wahrheit zu finden
die in den Märchen
so leicht
zu finden ist
Wie viel tiefe Gründe
muss ich ergründen
um zu wissen
wie wahr
du Wahrheit bist
Das Leben
versucht stets
die Wahrheit zu finden
die in den Märchen
so leicht
zu finden ist
Wie viel tiefe Gründe
muss ich ergründen
um zu wissen
wie wahr
du Wahrheit bist
verträumt die tage
die den frühling ahnen
alles leben
beginnt hoffnungsfroh
jede schönheit zu tragen
begriffen
ist dieses erwachen längst
die sinne dafür
wieder neu
Tapfer
wie manche Stunden
es verlangen
Eingesenkt
in Erinnerung
Lebendig genug
um der Seele
die Freiheit zu geben
Kälte legt ihre Hände
auf die
die leben
Und so
lässt Zeitliches
enger zusammen rücken
(…den ich mit dir teile)
über die roten augen des himmels
legen sich
am horizont
die lider
am erloschenen abend
steigt die nacht
in ihre zeit
versonnen blicke ich
dem schauspiel hinterher
abschiedsgedanken
geworfen ins dunkel
maßlos
was ich sehe
von mal zu mal
als wunder gedacht
Die Flammen des Winters
schlugen noch einmal hoch
hinterließen jedoch
nichts Bleibendes
Weiß fiel viel
Grau nur blieb
Wir beide
sind gleichzeitig
im Ankommen unserer Gedanken
Die Spuren
nach Jahren noch frisch
Verstärkt
wachen unsere Sinne auf
weil Hoffnung
sich erfüllt
Längst blüht die Sehnsucht
und streift den Mantel der Geduld
von den Schultern
Widersprüche
legen sich ins Dunkel zurück
Auf Wiederholung
wartet das Glück
Ich bin eine Wanderin auf Zeit,
finde das Leben in Herzen,
bekomme Glück zurück.
Nur Verluste hinzunehmen,
muss man zeitig üben.
Sie erscheinen als Erdbeben.
Doch sind die Trümmer weggeräumt,
dann ist die Aussicht gar nicht so übel.
Und immer wieder werde ich dabei vom Leben eingeholt.
Ich bin Wanderin in meiner Zeit.